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Invaliditätsversicherung *

Bei der Invaliditätsversicherung handelt es sich um eine spezielle Schadensversicherung, die heute im Vergleich zu anderen Versicherungen ähnlicher Art relativ unbekannt ist und nicht besonders häufig genutzt wird. Die weitaus meisten Personen entscheiden sich eher für eine Berufsunfähigkeitsversicherung oder für eine private Unfallversicherung, wenn ein Schutz vor den finanziellen Folgen einer Invalidität bestehen soll. Daher konzentriert sich die Invaliditätsversicherung heute nahezu ausschließlich auf Kinder als Gruppe von möglichen Versicherten, auch wenn man diese Versicherung generell auch als Erwachsener abschließen kann. Wie am Namen zu erkennen, ist bei der Invaliditätsversicherung das versicherte Risiko die Invalidität des Versicherten. Invalidität bedeutet konkret, dass eine körperliche oder auch geistige Beeinträchtigung besteht, die dazu geführt hat, dass der Betroffenen keiner Erwerbstätigkeit mehr nachgehen kann und somit berufs- bzw. erwerbsunfähig ist. Bezüglich der Konditionen im Detail gibt es Unterschiede zwischen den einzelnen Anbietern, zum Beispiel auch dorthin gehend, was genau als Invalidität angesehen wird.

Generell greift die Invaliditätsversicherung, wie bereits kurz erwähnt, bei Invalidität. Einige Versicherer setzen hier Invalidität mit der Berufsunfähigkeit gleich, was allerdings eher selten ist, da vor allem Kinder die Versicherten sind und hier eine Berufsunfähigkeit ohnehin nicht definierbar ist, weil noch kein Beruf ausgeübt wurde. Die meisten Versicherer orientieren sich jedoch am Grad der Behinderung des Versicherten, wobei meistens ein Grad von 50 Prozent "ausreicht", um die vereinbarte Leistung zu erhalten. Die Leistung als solche besteht dann in der Regel aus der Zahlung einer Invaliditätssumme und/oder einer lebenslangen Invaliditätsrente. Viele Eltern überlegen in der Praxis, ob sie besser eine Kinderunfallversicherung abschließen sollen oder eine Invaliditätsversicherung. Die meisten Experten raten hier zur Invaliditätsversicherung, und zwar vor allem aus einem Grund. Bei der privaten Unfallversicherung ist die Invalidität zwar auch versichert, aber nur wenn sie als Folge eines Unfalls eintritt. Bei den meisten Invaliditätsversicherungen hingegen ist neben dem Unfall als Ursache auch eine Krankheit als Auslöser für die Invalidität versichert.

Die meisten Versicherungen dieser Art werden bis zum 18. Lebensjahr abgeschlossen, sind jedoch vorher jährlich kündbar. Die Beitragshöhe ist abhängig vom Alter und vom Geschlecht, zudem natürlich auch von der jeweiligen Versicherungsgesellschaft als Anbieter. Den größten Einfluss auf die Beitragshöhe hat aber, welche Leistungen der Versicherte und der Versicherer vereinbart haben. Generell unterscheidet man drei Arten von Leistungen bzw. Inhalten, und zwar ausschließlich die Zahlung einer einmaligen Invaliditätssumme, ausschließlich die Zahlung einer lebenslangen Rente oder aber beide Leistungen in Kombination. Letzt genannte Variante ist natürlich am "teuersten", wobei es jeweils noch auf die Höhe der vereinbarten Leistungen ankommt, also ob beispielsweise eine Invaliditätsrente von monatlich 500 Euro oder 1.000 Euro vereinbart wurde. Negativ auf den Beitrag können sich bereits bestehende Erkrankungen auswirken, die mit einer höheren Wahrscheinlichkeit zu einer Invalidität führen können.

* Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hier gemachten Informationen wird keine Gewähr übernommen. Die hier vorgestellten Informationen stellen keine Form der Beratung dar.

 

  

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